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	<title>Sicherheit Archive | FDP &amp; BFF Fraktion</title>
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	<title>Sicherheit Archive | FDP &amp; BFF Fraktion</title>
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		<title>Franco Orlando: Sicherheit und Partnerschaft in Freiburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 13:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[GVD]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seiner Rede zur Fortschreibung der Sicherheitspartnerschaft betont Franco die Erfolge für mehr Sicherheit in Freiburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/franco-orlando-sicherheit-und-partnerschaft-in-freiburg/">Franco Orlando: Sicherheit und Partnerschaft in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>liebe Kolleginnen und Kollegen,<br>sehr geehrte Damen und Herren,</p>



<p>bei der zweiten Fortschreibung der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Land Baden-Württemberg und unserer geliebten Stadt Freiburg möchte ich es nicht allzu lang machen, da erstens von den Kollegen Petersen und Schüle fast alles gesagt worden ist und zweitens diese Partnerschaft ein essentieller Bestandteil unserer Bemühungen, das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger zu stärken und die Straßenkriminalität zu reduzieren, darstellt und absolut unstrittig ist.</p>



<p>Seit der ersten Unterzeichnung vor nunmehr 7 Jahren haben wir gemeinsam mit dem Land den &#8222;Freiburger Weg&#8220; beschritten, der auf eine Kombination aus präventiven und repressiven Maßnahmen setzt. Die heutige Fortschreibung berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen und legt einen klaren Fokus auf die Prävention von Jugendkriminalität, die Verbesserung des Lärmschutzes und die Bekämpfung von Gewaltkriminalität.</p>



<p>Ein zentraler Bestandteil dieser Fortschreibung ist der Ausbau der Nachtmediation. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir trotz anfänglicher Skepsis positiv überrascht von dieser tollen Entwicklung sind &#8211; es gab beispielsweise im Sozialausschuss letzte Woche einen ausführlichen und sehr positiven Bericht von Herrn Dr. Schulz. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit z.B. am Seepark auch während der Abendstunden zu gewährleisten.</p>



<p>Darüber hinaus beinhaltet die Fortschreibung weitere wichtige Maßnahmen, wie die Einrichtung des Drogenkonsumraums vor einigen Wochen in der Rosastraße, den Aufbau eines &#8222;Haus des Jugendrechts&#8220; oder die Stärkung des Platzmanagements. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die vielfältigen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit anzugehen.<br>Es bleibt zu hoffen, dass wir damit dem Anstieg der Kriminalität entgegenwirken und die rote Laterne in Baden-Württemberg endlich abgeben können.</p>



<p>Daher begrüßen wir die konsequente Fortsetzung dieses Weges und “Erfolgsmodells”, wie eben Bürgermeister Breiter ausgeführt hat. Damit können wir alle gemeinsam dafür sorgen, dass Freiburg sicherer wird und damit eine lebenswerte Stadt für alle bleibt.</p>



<p>Herzlichen Dank auch an Polizeivizepräsident Herrn Zeiser und der gesamten Polizei für die gute Zusammenarbeit, wir stimmen diesem “Freiburger Weg”, den es jetzt nicht nur beim SC Freiburg gibt, mit der Fraktion geschlossen zu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/franco-orlando-sicherheit-und-partnerschaft-in-freiburg/">Franco Orlando: Sicherheit und Partnerschaft in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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		<title>PM: FDP&#038;BFF offen für Erweiterung des Vollzugsdienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 11:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vollzugsdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freiburg erweitert seinen Vollzugsdienst: Die FDP-BFF-Fraktion äußert Unterstützung und hebt den präventiven Ansatz hervor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/vd-ausbau/">PM: FDP&#038;BFF offen für Erweiterung des Vollzugsdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die FDP-BFF-Fraktion begrüßt die Erweiterung des Vollzugsdienstes und betont den präventiven Charakter der bisherigen Arbeit. Stadtrat Christoph Glück stellt klar: Keine &#8222;Hilfs-Sheriffs&#8220;, sondern ein Team, das Konflikte gar nicht erst aufkommen lässt. Doch wie schnell kann neues Personal gewonnen werden, und wie eng wird der Austausch mit dem Gemeinderat in Zukunft sein?</strong></p>



<p>31.10., Freiburg &#8211; Die Erweiterung des Vollzugsdienstes um 11 Stellen ist aus unserer Sicht ein richtiger und überfälliger Schritt. Der Vollzugsdienst hat in Freiburg bisher hervorragende Arbeit geleistet, wobei der Fokus im Rahmen des sogenannten „Freiburger Wegs“  stets auf Prävention statt Vollzug lag.</p>



<p>Stadtrat Christoph Glück betont: &#8222;Der VD hat sich in Freiburg als mildes und richtiges&nbsp; Mittel erwiesen, und die Befürchtungen, dass der VD als &#8218;Hilfs-Sheriff&#8216; durch die Stadt stolzieren würde, haben sich nicht bewahrheitet. Die Freiburgerinnen und Freiburger scheinen mit der Arbeit des VD sehr zufrieden zu sein. Wir setzen darauf, dass das bisherige Konzept fortgeführt wird, das darauf abzielt, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.&#8220;</p>



<p>Auch der rechtliche Rahmen, der durch jüngste Urteile weiter verengt wurde, macht die Erweiterung folgerichtig. Der VD kann so dort auf Vollzugsdefizite eingehen, wo andere Teile des Freiburger Sicherheitskonzepts nicht greifen, etwa nach 23h oder in Bereichen außerhalb der Innenstadt.</p>



<p>Es bleibt abzuwarten, wie zügig neues Personal tatsächlich gewonnen werden kann. Ein engerer Bezug der Entscheidungen rund um den Vollzugsdienst zum Gemeinderat wäre dennoch wünschenswert, und wir sind optimistisch, dass hierzu in den kommenden Tagen und Wochen noch konstruktive Gespräche mit der Verwaltung folgen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/vd-ausbau/">PM: FDP&#038;BFF offen für Erweiterung des Vollzugsdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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		<title>Anfrage: Festveranstaltungen von Vereinen</title>
		<link>https://fdp-bff.de/anfrage-festveranstaltungen-von-vereinen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 10:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Feste]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sicherheitskonzept für Hocks und Feste ist schwer umzusetzen. Wie geht Stadt auf Veranstalter zu, damit es nicht zu mehr Absagen kommt?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/anfrage-festveranstaltungen-von-vereinen/">Anfrage: Festveranstaltungen von Vereinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Coronaauflagen sind weg, doch für viele Vereine und Vereinsgemeinschaften werden Traditionsveranstaltungen noch wie vor erschwert: das Sicherheitskonzept von Stadt und Polizei für Hocks und Weinfeste, die von Vereinen ausgetragen werden, hat es in sich. Weil für so manchen Veranstalter das Konzept bereits zu viel war und Freiburg nun nach Corona ein Feststerben droht, fragen wir nach, was hinter dem Konzept steht.</strong></p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Horn,</p>



<p>im November 2019 wurden durch den Führungs- und Einsatzstab der Polizei und durch das Amt für öffentliche Ordnung ein Maßnahmenkatalog vorgestellt, der die Sicherheit bei Veranstaltungen von Vereinen und Vereinsgemeinschaften sicherstellen soll. Hierbei wurde eine allgemeine Gefahreneinschätzung für 5 öffentliche Veranstaltungen vorgenommen auf Grundlage der Personenanzahl, der Anwesenheit von alkoholisierten Personen und Jugendlichen (Zitat: “<em>Jugendproblematik</em>”) und anderen allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen.<br><br>Da aufgrund der Coronapandemie die genannten Veranstaltungen 2020 und 2021 nicht bzw. nur in stark reduziertem Umfang stattfinden konnten, finden sich die Veranstalter erst jetzt mit der Umsetzung der genannten Maßnahmen konfrontiert. In einigen Fällen sehen sich diese vor erhebliche Herausforderungen bei der Durchführung gestellt, welche die finanzielle und personelle Tragfähigkeit der Veranstaltung in Frage stellen. In einigen Fällen hat dies bereits zur Absage von lange bestehenden Veranstaltungen geführt, die in diesem Jahr zum ersten Mal seit der Pandemie hätten stattfinden können.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:<br></h4>



<ol class="wp-block-list"><li>Welche Erkenntnisse haben aus Sicht der Verwaltung 2019 zur Notwendigkeit der Erstellung des Sicherheitskonzepts für die genannten Veranstaltungen geführt?<br></li><li>Wie und in welchem Umfang wurden die Veranstalter der genannten Events in die Erstellung und Ausarbeitung der Sicherheitsmaßnahmen eingebunden?<br></li><li>Für welche Zielgruppe ist die Einrichtung eines ständig erreichbaren Servicetelefons gedacht, und welche Auskünfte sollen die Veranstalter über dieses Servicetelefon erteilen?<br></li><li>Welche Voraussetzungen müssen für die Einstufung von Ordner*innen als <em>“qualifizierte Ordner” </em>gegeben sein? Nach welchem Schlüssel bzw. beruhend auf welcher Erfahrung erfolgt die Festlegung der notwendigen <em>“qualifizierten Ordner”</em> im Verhältnis zu <em>“professionellen Sicherheitskräften mit §34 a GewO Unterrichtung”</em>?<br></li><li>Wiederholt werden im Sicherheitskonzept Maßnahmen zur Vorbeugung gegen <em>“immer wieder vorkommende Stromausfälle des allgemeinen Stromnetzes”</em> genannt. Wie häufig hat in der Vergangenheit ein Stromausfall des allgemeinen Stromnetzes zur Disruption und zu sicherheitsrelevanten Problemen bei der Durchführung der Veranstaltungen geführt?<br>Ist aus Sicht der Verwaltung ein allgemeines, weitreichendes Upgrade des Freiburger Stromnetzes nötig, da<em> immer wieder vorkommende Stromausfälle</em> bei weitem nicht dem Standard des Stromnetzes einer Industrienation wie Deutschland entsprechen, welches <a href="https://govdata360.worldbank.org/indicators/heb130a3c?country=GER&amp;indicator=547&amp;countries=DEU&amp;viz=line_chart&amp;years=2007,2017">laut Weltbank auf Platz 19 von 151 untersuchten Ländern bei der “Quality of electricity supply”-Untersuchung steht</a>? Steht die Stadt diesbezüglich im Austausch mit den entsprechenden Netzbetreibern?<br></li><li>Wenn gemäß Sicherheitskonzept bereits <em>“wenige Jugendliche im Umfeld der Veranstaltung”</em> als Sicherheitsrisiko auf gleicher Stufe mit Parametern wie einer Evakuierungs- oder Rettungswegproblematik gesehen werden (jeweils 1 Punkt), wie definieren die erstellenden Stellen <em>“Problemgruppen von Jugendlichen”,</em> die mit 2 Punkten <strong>im Umfeld</strong> der Veranstaltung und 3 Punkten <strong>auf </strong>der Veranstaltung bewertet werden?<br></li><li>In welcher Weise plant die Stadt, die Veranstalter bei der Umsetzung der im Konzept genannten Maßnahmen zu Unterstützen, um das Fortbestehen der Traditionsveranstaltungen vor dem Hintergrund es des erheblich gesteigerten Aufwands bei der Durchführung zu unterstützen?<br></li><li>Im Austausch mit den Veranstaltern, besonders im Innenstadtbereich, hat sich ergeben, dass die öffentlichen Toilettenanlagen (Universitätsstraße und Turmstraße) an Tagen mit öffentlichen Veranstaltungen geschlossen werden. Dies hat in der Vergangenheit laut Aussage der Veranstalter zu enorm hohem Andrang an durch diese aufgestellten Toilettenanlagen geführt, da auch veranstaltungsunabhängige Innenstadtbesucher*innen nun nur noch diese nutzen können. Ist der Stadt diese Problematik bewusst, und wie ist geplant, dies bei kommenden Veranstaltungen zu handhaben?</li></ol>
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		<title>Redebeitrag: Franco Orlando zur Polizeiverordnung für das neue Stadion</title>
		<link>https://fdp-bff.de/polizeiverordnung-stadion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 16:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Fanszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Franco Orlando findet die Polizeiverordnung für das neue Stadion gelungen und lobt auch die Kooperation der verschiedenen Beteiligten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/polizeiverordnung-stadion/">Redebeitrag: Franco Orlando zur Polizeiverordnung für das neue Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Um an Spieltagen für Ordnung im und um das neue Stadion herum für Ordnung zu sorgen, legt die Stadt in der Polizeiverordnung fest, was die Polizei dort darf und was nicht. Dabei haben Stadt, Polizei, Veranstalter und Fanvertreter*innen eine guten Ausgleich gefunden, findet <a href="https://fdp-bff.de/franco-orlando-bff/">Franco Orlando</a>, und lobt den Prozess in seiner Rede im Gemeinderat. </strong></p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>liebe Kolleginnen und Kollegen,<br>sehr geehrte Damen und Herren,<br>die uns erstmals im Gemeinderat digital zugeschaltet sind, </p>



<p>die Neufassung der Stadionverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Wolfswinkel sowie im Freiburger Osten begleitet uns nunmehr schon eine längere Zeit.<br><br>Nachdem die Entscheidung im Juli vertagt wurde, freuen wir uns sehr, dass diese nun &#8211; nach wichtigen Gesprächen mit Verwaltung, Polizei und Fanvertreterinnen und -vertretern &#8211; endlich verabschiedet werden soll. Das oberste Ziel der Verordnung ist für alle gesetzt: die Sicherheit der Zuschauer_innen, Spieler_innen und Mitarbeiter_innen sowie die reibungslose Gewährung der Besucherströme und des Spielbetriebs.<br><br>Unserer Meinung nach ist es gelungen, die verschiedenen Interessenlagen in einem konstruktiven Prozess zu berücksichtigen und mit dieser Kombination aus privatrechtlicher Hausordnung sowie öffentlich-rechtlicher Polizeiverordnung einen guten Kompromiss zu finden. <br><br>Schaut man sich die derzeit gültige Verordnung für das Stadion in Littenweiler an, so sind hier deutlich mehr bzw. strengere Auflagen definiert, als für die neue Verordnung.<br><br>Dies gab häufig Anlass für Kritik aus der Fanszene und &#8211; last but not least &#8211; von Seiten des SC Freiburg als Veranstalter der Spiele, da die alte Stadionverordnung aus Sicht des Vereins in der praktischen Anwendung zu unflexibel ist.<br>Dem wurde mit der Vorlage endlich Rechnung getragen. <br><br>Auch wenn die neue Verordnung im Grundgerüst deutlich mehr Flexibilität als die alte Polizeiverordnung von 2007 aufweist, muss diese klar und gesetzeskonform sein. Denn als oberste Priorität gilt die Sicherheit, damit im Fall der Fälle vor Ort deeskalierend und schnell gehandelt werden kann.<br><br>In diesem Zusammenhang haben wir den Antrag bezüglich der Verkleinerung des Geltungsbereichs nach zahlreichen Gesprächen mit Fanvertreterinnen und -vertretern trotzdem gerne unterstützt, nicht zuletzt da über diesen Bereich wie den Wolfsbuck keine großen Besucherströme zum Stadion gelangen werden.<br>Die wesentliche Achse zum Wolfswinkel werden die Verbindungswege von den Haltestellen des ÖPNV zum neuen Stadion bilden. Wir verstehen aber auch das Ansinnen der Polizeibehörden: nach einer einjährigen Evaluationsphase kann man in diesem Bereich objektiv und mit validen Erfahrungswerten gegebenenfalls nachjustieren. <br><br>Wir gehen auch davon aus, dass die Einsatzkräfte bei Inkrafttreten der neuen Verordnung weiterhin erst den Dialog mit den Fans suchen, bevor Verstöße geahndet werden.<br>Getreu meinem Motto: miteinander reden &#8211; gemeinsam lösen.<br><br>Selbstredend begrüßen wir es natürlich, dass durch die neue Stadionverordnung rassistisches und fremdenfeindliches, verfassungsfeindliches sowie sexistisches Gedankengut und Verhalten explizit untersagt werden &#8211; dieser wichtige Punkt soll aus meiner Sicht nicht unerwähnt bleiben. <br><br>In diesem Sinne sind wir voller Zuversicht: unsere Fraktion stimmt dem Antrag der Verwaltung zu und freut sich, wenn im neuen Jahr das Stadion im Wolfswinkel als aktive Spielstätte des SC Freiburg genutzt werden kann.<br><br>Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit!</p>



<p><strong>Etwas kritisch sieht er dabei den Geltungsbereich, bei dem die Stadt die Regelungen etwas zu weit ausgelegt hat. Ein Änderungsantrag unserer Fraktion, gemeinsam mit der <a href="http://spd-kulturliste.de">SPD</a>, <a href="https://www.eine-stadt-fuer-alle.de">ESFA </a>und <a href="https://www.jupi-freiburg.de">JUPI </a>wurde knapp abgelehnt.</strong> </p>



<p>Nach der verlorenen Abstimmung kommentiert Franco dazu: &#8222;Wir haben jetzt einen guten Kompromiss gefunden. Es wäre aber durchaus Raum gewesen, hier noch einen Schritt weiter auf die Fans zuzugehen und einen kleineren Geltungsbereich anzuwenden. Schade, dass nicht mehr Fraktionen sich dazu bewegen konnten, hier einer Begrenzung zuzustimmen. Bei der Prüfung in einem Jahr wird ein genaues Augenmerk darauf gelegt werden müssen, ob der Bereich in der existierenden Form so tatsächlich nötig ist.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/polizeiverordnung-stadion/">Redebeitrag: Franco Orlando zur Polizeiverordnung für das neue Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sascha Fiek zur Sicherheit in Freiburg</title>
		<link>https://fdp-bff.de/sascha-fiek-zur-sicherheit-in-freiburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 18:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[KVD]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir freuen uns, dass die Kriminalität in Freiburg zurückgegangen ist. Jetzt müssen wir darauf achten, dass das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit nicht überstrapaziert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/sascha-fiek-zur-sicherheit-in-freiburg/">Sascha Fiek zur Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Gemeinderat der Stadt Freiburg debattiert heute die polizeiliche Kriminalstatistik, den aktuellen Sachstand der Sicherheitspartnerschaft mit dem Land Baden-Württemberg, sowie aktuelle Berichte zur Straßensozialarbeit, der Kommunalen Kriminal- und Suchtprävention und dem Gemeindevollzugsdienst. Für unsere Fraktion steht hier der Balanceakt zwischen der Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Bürger*innen und der Aufrechterhaltung der Bürgerrechte im Vordergrund.</strong></p>



<p>Die Rede von <a rel="noreferrer noopener" href="https://fdp-bff.de/sascha-fiek-fdp/" target="_blank">Sascha Fiek</a> im Wortlaut:20200527 Redebeitrag Sicherheit</p>



<p>Wenn es um das Spannungsfeld aus Sicherheit und Freiheit geht, dann kann man sich quasi in allen politischen Strömungen auf eine intensive und hoch emotionale Debatte gefasst machen, weil hier die Grundfesten unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens berührt sind.&nbsp;</p>



<p>Da sind diejenigen, die Angst um ihre Sicherheit haben und bereit sind, Freiheiten zugunsten stärkerer Überwachung und Kontrolle zu opfern und auf der anderen Seite sind die, die Angst um ihre Freiheit haben und sich von staatlicher Repression bedroht fühlen.&nbsp;</p>



<p>Eine Auflösung dieses Spannungsfeldes kann und wird es vermutlich niemals geben. Aufgabe und Verantwortung der politischen Akteure ist es vielmehr, im Diskurs eine Balance zu finden, die beiden Seiten gerecht wird, ohne sie wirklich befriedigen zu können.</p>



<p>Auch für mich ganz persönlich waren die Entscheidungen über die Einführung zum ehemaligen KOD, dem heutigen KVD die schwierigsten, die ich zu treffen hatte, weil sie in gewisser Weise immer auch eine Wahl zwischen Pest und Cholera waren.</p>



<p>Ich bin auf der einen Seite froh, dass wir heute mit Fug und Recht sagen können, dass Freiburg noch sicherer geworden ist &#8211; ich habe es ein Leben lang nie als wirklich unsicher empfunden &#8211; Ich bin auch froh, dass die zusätzlichen Maßnahmen gegriffen haben und dass der kommunale Vollzugsdienst mit der nötigen und erhofften Sensibilität ans Werk gegangen ist, was ja sogar selbst scharfe Kritiker immer wieder einräumen.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig dürfen wir nicht die falschen Schlüsse aus der positiven Entwicklung der Kriminalitätsstatistik&nbsp; ziehen. Ein Mehr an Sicherheit, das wir gewonnen haben, heißt nicht, dass wir beliebig weitermachen dürfen mit Maßnahmen, denen wir einen vermeintlichen Sicherheitsgewinn zuschreiben. Wir dürfen bei allem, was wir unternehmen, nie die persönliche Freiheit der Menschen aus dem Blick verlieren.&nbsp;</p>



<p>Eine Videoüberwachung beispielsweise, die mit automatisierter Bilderfassung arbeitet und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz nutzt, wäre das Ende der persönlichen Freiheit, wie wir sie heute noch kennen. Dazu muss man nicht nur das social scoring in China als Beispiel bemühen. Mir reichen schon die Experimente in Berlin, die Unbehagen bereiten.</p>



<p>Blicken wir nochmal auf die Fakten. Freiburg ist objektiv auf breiter Front sicherer geworden und das ist gut so. Kernthema ist und bleibt die subjektive Sicherheit respektive die Kriminalitätsfurcht. Hier gilt es in erster Linie, wieder positive Botschaften in die Bevölkerung zu senden, um Verunsicherungen entgegen zu wirken.</p>



<p>Erbärmlich und unerträglich wird es hingegen, wenn politische Akteure, die unsere Freiheit und unsere Demokratie attackieren, die Kriminalitätsfurcht in der Bevölkerung schüren, um politischen Gewinn daraus zu schlagen.&nbsp;</p>



<p>Die demokratischen Kräfte dürfen sich, bei aller Unterschiedlichkeit in Fragen der Sicherheit, nicht soweit auseinander dividieren lassen, dass die andere Seite daraus Profit schlagen kann. Ich hoffe darauf, dass die meisten Stadträt_innen im Gemeinderat zusammen mit der Verwaltungsspitze das Signal senden, dass uns die Sicherheit der Menschen am Herzen liegt, dass wir &#8211; gerne auch leidenschaftlich &#8211; miteinander ringen und abwägen, was dafür erforderlich ist, Sicherheit zu gewährleisten, ohne die Freiheit aus dem Auge zu verlieren und dass wir Erfolge vorweisen können. Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Verbrechen und schreckliche Verbrechen gab und gibt es zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt. Verbrechen lassen sich aber nicht einer Nationalität, einem Alter, einem Geschlecht oder einem sozialen Status zuschreiben, sondern sie sind Teil des menschlichen Zusammenlebens. Verhindern lassen sie sich am ehesten auf präventivem Wege und nicht durch Androhung von Repression. Bildung, soziale und finanzielle Stabilität, kulturelle Kommunikation oder die Schaffung von Zukunftsperspektiven sind Aspekte, zu denen wir auch kommunal im Rahmen der Prävention beitragen können. Man kann Straftaten nie komplett auslöschen, aber auf diese Weise zumindest verringern.&nbsp;</p>



<p>Wir sind weit auf dem Weg der Sicherheit gegangen und unsere Fraktion hat die dazugehörigen Entscheidungen in der Vergangenheit allesamt mit getragen. Aus unserer Sicht haben wir derzeit die nötige Balance, die es nun zu bewahren gilt. Die Notwendigkeit für weitere Schritte sehen wir derzeit nicht und auch was die Videoüberwachung anbelangt, sollten wir nochmal alle in uns gehen und uns fragen, ob wir diese wirklich benötigen. Freuen würde ich mich, wenn die positive Entwicklung anhält und wir uns nach der Vorlage der Statistiken in den nächsten Jahren eher fragen können, welche Bausteine wir vielleicht nicht mehr brauchen.&nbsp;</p>



<p>In diesem Sinne nehmen wir die Informationsvorlagen so zustimmend wie wachsam zur Kenntnis und hoffen bis zum Schluss, dass die weitere Debatte sachlich geführt wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/sascha-fiek-zur-sicherheit-in-freiburg/">Sascha Fiek zur Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</title>
		<link>https://fdp-bff.de/kein-gegensatz-freiheit-und-sicherheit-in-freiburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit und Bürgerrechte in Einklang zu bringen ist eine der fundamentalen Ansprüche der FDP&#38;BfF Fraktion in Freiburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/kein-gegensatz-freiheit-und-sicherheit-in-freiburg/">Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 6.9.19 hat
sich die Badische Zeitung in gleich drei Artikeln dem Thema Sicherheit gewidmet
und dabei den Schwerpunkt auf die Perspektive der Polizei gerichtet (<a href="https://www.badische-zeitung.de/polizei-und-stadtverwaltung-verschaerfen-gangart-auf-dem-stuehlinger-kirchplatz">Polizei
und Stadtverwaltung verschärfen Gangart</a>, <a href="https://www.badische-zeitung.de/freiburger-polizeipraesident-wir-wollen-den-stuehlinger-kirchplatz-wieder-gewinnen">Interview
Polizeipräsident</a>, <a href="https://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/freiburg-muss-endlich-den-stuehlinger-kirchplatz-beleben">Kommentar</a>)
Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass die Polizei zwar positive
Entwicklungen bei der Kriminalitätsstatistik nicht verschweigt, gleichzeitig
aber die Notwendigkeit von möglichst umfassenden Befugnissen und umfangreichen
Aktionen betont. Die politische Betrachtung indes muss darüber hinausgehen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Freiburg wird
immer sicherer</strong></h5>



<p>Polizeipräsident
Semling selbst verweist im Interview auf ein grundlegendes Dilemma. Während
einerseits objektiv betrachtet die Kriminalität in Freiburg auf breiter Front
messbar zurückgeht (s. dazu <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=2ahUKEwicn9qjvcHkAhXC-qQKHWiJD_cQFjAAegQIABAC&amp;url=https%3A%2F%2Fppfreiburg.polizei-bw.de%2Fwp-content%2Fuploads%2Fsites%2F2%2F2019%2F03%2FAnlage-Kriminalit%25C3%25A4tslage-2018-PP-Freiburg-SK-FR.pdf&amp;usg=AOvVaw3GMIkeqkk6sWm7ZFmPn_uD">Kriminalstatistik
der Polizei</a>), wird andererseits das subjektive Sicherheitsempfinden, also
die gefühlte Angst vor Kriminalität, als Richtgröße für die Notwendigkeit
sicherheitspolitischen Handelns herangezogen. Im Gegensatz zur objektiven
Kriminalitätsstatistik lässt sich aber das subjektive Sicherheitsgefühl kaum in
Zahlen greifbar machen. Vielmehr scheint die Einschätzung über das subjektive
Sicherheitsgefühl selbst sehr subjektiv zu sein und wird in der politischen
Debatte oft zum Spielball für die Verfolgung politischer Ziele. Stets berichtet
dann jemand von Personen, die sich in Freiburg unsicher fühlen und begründet
damit mal schnell hohe oder gar wachsende Kriminalitätsfurcht. Aber überhaupt
verlässliche Aussagen über das subjektive Sicherheitsgefühl zu treffen, ist
allein deshalb schwer, weil es kaum Erhebungen gibt. Zudem ist zu unterscheiden
in eine personale Furcht, also der Angst selbst Opfer von Kriminalität zu
werden, sowie der eher abstrakten sozialen Furcht, also der Angst vor
Kriminalität in der Gesellschaft an sich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/Krim-Stat-1024x666.png" alt="" class="wp-image-4395" width="569" height="370" /><figcaption>Auf 10-Jahrestief: Straftaten in Freiburg gehen weiter zurück<br>Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2018</figcaption></figure></div>



<p>In Freiburg gibt
es dazu zwei grobe Indikatoren, die sich aus den letzten Bürgerumfragen
ergeben. So haben 2016 lediglich 12 Prozent der Befragten die Sicherheitslage
in ihrem direkten Umfeld mit unzufrieden (9%) und sehr unzufrieden (3%)
bewertet ( S.51. <a href="https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/params_E-901078880/1159542/statistik_veroeffentlichungen_buergerumfrage_2016-NIEDRIG.pdf">Bürgerumfrage
2016</a>) , was erfreulicherweise darauf hindeutet, dass die personale
Kriminalitätsfurcht wenig ausgeprägt ist. 2018 hingegen rangierte der Wunsch
nach Mehrausgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit immerhin auf Platz 5,
wenngleich auch mit großem Abstand zum Thema Schulen, Kitas und Wohnungsbau (S.
21. <a href="https://www.freiburg.de/pb/1323294.html">Bürgerumfrage 2018</a>).
Hier zeigt sich also unabhängig von der Angst, selbst Opfer von Kriminalität zu
werden, dass eine gewisse Notwendigkeit für mehr Engagement im Bereich der
abstrakten sozialen Kriminalitätsfurcht gesehen wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sicherheit und
Freiheit im Gleichgewicht halten</strong></h5>



<p>Genau an dieser
Stelle setzt jetzt die Verantwortung der Politik ein. Einerseits darf man die
Sorgen und Ängste bezüglich sozialer Kriminalitätsfurcht nicht rundweg
ignorieren, selbst wenn sie subjektiver Natur sind, aber andererseits sollte
man tunlichst auch unterlassen, Ängste unnötig zu schüren. Gewisse politische
Kräfte setzen in ihren Kampagnen darauf, die Angst vor Kriminalität in
Wählerstimmen umzumünzen. Das sollte aber besonnene und moderate Kräfte nicht
dazu verführen, ihrerseits das Thema höher zu hängen als nötig. Oftmals ertönt
dabei der Ruf, dass die Parteien der Mitte sich nicht trauten, die Dinge beim
Namen zu nennen und aus Gründen der <em>political
correctness</em> verschwiegen, was wirklich geschieht. Einem solchen Vorwurf
kann man nur mit Sachlichkeit und der nötigen Fähigkeit zur Differenzierung
begegnen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/kamera-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4394" width="552" height="414" /><figcaption>Die Bürger immer im Blick: Überwachung nur mit strengem Augenmaß einsetzen<br>Bild: <a href="https://unsplash.com/@pawel_czerwinski?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Paweł Czerwiński</a></figcaption></figure></div>



<p>So ist es ohne
weiteres möglich, Kriminalitätsschwerpunkte und Handlungsfelder zu
identifizieren und anzugehen, aber gleichzeitig auch positive Entwicklungen zu
betonen. Und das führt dann aus liberaler Sicht zu folgenden politischen
Schlussfolgerungen für Freiburg: Unsere Stadt weist nach wie vor in
Baden-Württemberg die höchste Kriminalitätsrate auf, weshalb es sicher keinen
Grund gibt, sich zurückzulehnen. Gleichzeitig sinkt die Kriminalität in den
allermeisten Bereichen in absoluten Zahlen stark und das sogar, obwohl die
Bevölkerung gegenüber dem Zensus von 2011 um fast genau 20 000 Personen
zugenommen hat (S. 17 statistisches Jahrbuch), was eigentlich eine Erhöhung
hätte nach sich ziehen müssen. Das zeigt deutlich, dass die bisherigen
Maßnahmen greifen, sich die Sicherheitslage nach einem Anstieg in 2015 und 2016
wieder deutlich entspannt hat und wir inzwischen deutlich unter dem
Zehn-Jahres-Mittel liegen. Die personelle Aufstockung des Kommunalen Vollzugsdienstes
haben wir in diesem Zusammenhang schweren Herzens noch mitgetragen,
gleichzeitig erteilen wir jedoch weitergehenden Maßnahmen eine Absage, um die
Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Polizei und
Bundespolitik sind ebenfalls gefordert</strong></h5>



<p>Man kann sich dabei durchaus Kriminalitätsschwerpunkten widmen, ohne zugleich übertrieben mit radikalen Methoden wie anlasslosen Überwachungen und Kontrollen zu agieren. Man kann der Polizei sicher keinen Vorwurf machen, dass sie beispielsweise auf dem Stühlinger Kirchplatz dabei auch Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz nachgeht. Denn hier ist die Bundespolitik gefordert, endlich über eine Legalisierung von Cannabis und die Einführung eines regulierten Handels wie in manch anderen Staaten, den Schwarzmarkt auszutrocknen und die Verfolgungsbehörden zu entlasten, was sich dann natürlich auch sofort in der Kriminalitätsstatistik widerspiegeln würde. Nämliches gilt für Themen wie Arbeitsverbote. Allerdings ist es auch an der Polizei, die Schwerpunkte bei den Ermittlungstätigkeit gezielt auf schwerwiegende Vergehen, beispielsweise im Bereich sexueller und anderer Gewalttaten, zu richten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/Kirchplatz-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4393" width="544" height="408" /><figcaption>Soll künftig stärker im Fokus der Polizei stehen: der Stühlinger Kirchplatz<br>Foto: Andreas Schwarzkopf, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80150576">CC BY-SA 4.0</a></figcaption></figure></div>



<p>Politik,
Verwaltung und Polizei sind demnach gefordert, mit Augenmaß zu agieren. Denn
einerseits gilt es, die Kriminalitätsrate weiter zu drücken. Doch andererseits
darf das nicht zu Lasten der Freiheit gehen. Polizei und Verwaltung neigen
dazu, dieses Spannungsfeld hin zu mehr Überwachung und Eingriffen aufzulösen.
Die Politik muss dabei aber auch in besonderem Maße auf die Wahrung der
Bürgerrechte achten und Einhalt gebieten, wo nötig. Freiburg hat viel dafür
getan, die Sicherheitslage zu verbessern. Dazu gehört ohne Zweifel auch, sich
Schwerpunktplätzen rund um die Innenstadt anzunehmen. Jetzt aber gilt es auch,
die Entwicklung zu beobachten und wenn diese weiterhin erfreulich verläuft, die
Aktivitäten eher wieder zurückzufahren als ohne Not weiter auszubauen.</p>



<p><a href="https://fdp-bff.de/sascha-fiek-fdp/">Sascha Fiek</a>, Fraktionsvorsitzender <em>Freie Demokraten &amp; Bürger* für Freiburg</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/kein-gegensatz-freiheit-und-sicherheit-in-freiburg/">Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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