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	<title>Freiheit Archive | FDP &amp; BFF Fraktion</title>
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	<title>Freiheit Archive | FDP &amp; BFF Fraktion</title>
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		<title>Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PR FDP-BFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit und Bürgerrechte in Einklang zu bringen ist eine der fundamentalen Ansprüche der FDP&#38;BfF Fraktion in Freiburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/kein-gegensatz-freiheit-und-sicherheit-in-freiburg/">Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 6.9.19 hat
sich die Badische Zeitung in gleich drei Artikeln dem Thema Sicherheit gewidmet
und dabei den Schwerpunkt auf die Perspektive der Polizei gerichtet (<a href="https://www.badische-zeitung.de/polizei-und-stadtverwaltung-verschaerfen-gangart-auf-dem-stuehlinger-kirchplatz">Polizei
und Stadtverwaltung verschärfen Gangart</a>, <a href="https://www.badische-zeitung.de/freiburger-polizeipraesident-wir-wollen-den-stuehlinger-kirchplatz-wieder-gewinnen">Interview
Polizeipräsident</a>, <a href="https://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/freiburg-muss-endlich-den-stuehlinger-kirchplatz-beleben">Kommentar</a>)
Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass die Polizei zwar positive
Entwicklungen bei der Kriminalitätsstatistik nicht verschweigt, gleichzeitig
aber die Notwendigkeit von möglichst umfassenden Befugnissen und umfangreichen
Aktionen betont. Die politische Betrachtung indes muss darüber hinausgehen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Freiburg wird
immer sicherer</strong></h5>



<p>Polizeipräsident
Semling selbst verweist im Interview auf ein grundlegendes Dilemma. Während
einerseits objektiv betrachtet die Kriminalität in Freiburg auf breiter Front
messbar zurückgeht (s. dazu <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=2ahUKEwicn9qjvcHkAhXC-qQKHWiJD_cQFjAAegQIABAC&amp;url=https%3A%2F%2Fppfreiburg.polizei-bw.de%2Fwp-content%2Fuploads%2Fsites%2F2%2F2019%2F03%2FAnlage-Kriminalit%25C3%25A4tslage-2018-PP-Freiburg-SK-FR.pdf&amp;usg=AOvVaw3GMIkeqkk6sWm7ZFmPn_uD">Kriminalstatistik
der Polizei</a>), wird andererseits das subjektive Sicherheitsempfinden, also
die gefühlte Angst vor Kriminalität, als Richtgröße für die Notwendigkeit
sicherheitspolitischen Handelns herangezogen. Im Gegensatz zur objektiven
Kriminalitätsstatistik lässt sich aber das subjektive Sicherheitsgefühl kaum in
Zahlen greifbar machen. Vielmehr scheint die Einschätzung über das subjektive
Sicherheitsgefühl selbst sehr subjektiv zu sein und wird in der politischen
Debatte oft zum Spielball für die Verfolgung politischer Ziele. Stets berichtet
dann jemand von Personen, die sich in Freiburg unsicher fühlen und begründet
damit mal schnell hohe oder gar wachsende Kriminalitätsfurcht. Aber überhaupt
verlässliche Aussagen über das subjektive Sicherheitsgefühl zu treffen, ist
allein deshalb schwer, weil es kaum Erhebungen gibt. Zudem ist zu unterscheiden
in eine personale Furcht, also der Angst selbst Opfer von Kriminalität zu
werden, sowie der eher abstrakten sozialen Furcht, also der Angst vor
Kriminalität in der Gesellschaft an sich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/Krim-Stat-1024x666.png" alt="" class="wp-image-4395" width="569" height="370" /><figcaption>Auf 10-Jahrestief: Straftaten in Freiburg gehen weiter zurück<br>Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2018</figcaption></figure></div>



<p>In Freiburg gibt
es dazu zwei grobe Indikatoren, die sich aus den letzten Bürgerumfragen
ergeben. So haben 2016 lediglich 12 Prozent der Befragten die Sicherheitslage
in ihrem direkten Umfeld mit unzufrieden (9%) und sehr unzufrieden (3%)
bewertet ( S.51. <a href="https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/params_E-901078880/1159542/statistik_veroeffentlichungen_buergerumfrage_2016-NIEDRIG.pdf">Bürgerumfrage
2016</a>) , was erfreulicherweise darauf hindeutet, dass die personale
Kriminalitätsfurcht wenig ausgeprägt ist. 2018 hingegen rangierte der Wunsch
nach Mehrausgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit immerhin auf Platz 5,
wenngleich auch mit großem Abstand zum Thema Schulen, Kitas und Wohnungsbau (S.
21. <a href="https://www.freiburg.de/pb/1323294.html">Bürgerumfrage 2018</a>).
Hier zeigt sich also unabhängig von der Angst, selbst Opfer von Kriminalität zu
werden, dass eine gewisse Notwendigkeit für mehr Engagement im Bereich der
abstrakten sozialen Kriminalitätsfurcht gesehen wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sicherheit und
Freiheit im Gleichgewicht halten</strong></h5>



<p>Genau an dieser
Stelle setzt jetzt die Verantwortung der Politik ein. Einerseits darf man die
Sorgen und Ängste bezüglich sozialer Kriminalitätsfurcht nicht rundweg
ignorieren, selbst wenn sie subjektiver Natur sind, aber andererseits sollte
man tunlichst auch unterlassen, Ängste unnötig zu schüren. Gewisse politische
Kräfte setzen in ihren Kampagnen darauf, die Angst vor Kriminalität in
Wählerstimmen umzumünzen. Das sollte aber besonnene und moderate Kräfte nicht
dazu verführen, ihrerseits das Thema höher zu hängen als nötig. Oftmals ertönt
dabei der Ruf, dass die Parteien der Mitte sich nicht trauten, die Dinge beim
Namen zu nennen und aus Gründen der <em>political
correctness</em> verschwiegen, was wirklich geschieht. Einem solchen Vorwurf
kann man nur mit Sachlichkeit und der nötigen Fähigkeit zur Differenzierung
begegnen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/kamera-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4394" width="552" height="414" /><figcaption>Die Bürger immer im Blick: Überwachung nur mit strengem Augenmaß einsetzen<br>Bild: <a href="https://unsplash.com/@pawel_czerwinski?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Paweł Czerwiński</a></figcaption></figure></div>



<p>So ist es ohne
weiteres möglich, Kriminalitätsschwerpunkte und Handlungsfelder zu
identifizieren und anzugehen, aber gleichzeitig auch positive Entwicklungen zu
betonen. Und das führt dann aus liberaler Sicht zu folgenden politischen
Schlussfolgerungen für Freiburg: Unsere Stadt weist nach wie vor in
Baden-Württemberg die höchste Kriminalitätsrate auf, weshalb es sicher keinen
Grund gibt, sich zurückzulehnen. Gleichzeitig sinkt die Kriminalität in den
allermeisten Bereichen in absoluten Zahlen stark und das sogar, obwohl die
Bevölkerung gegenüber dem Zensus von 2011 um fast genau 20 000 Personen
zugenommen hat (S. 17 statistisches Jahrbuch), was eigentlich eine Erhöhung
hätte nach sich ziehen müssen. Das zeigt deutlich, dass die bisherigen
Maßnahmen greifen, sich die Sicherheitslage nach einem Anstieg in 2015 und 2016
wieder deutlich entspannt hat und wir inzwischen deutlich unter dem
Zehn-Jahres-Mittel liegen. Die personelle Aufstockung des Kommunalen Vollzugsdienstes
haben wir in diesem Zusammenhang schweren Herzens noch mitgetragen,
gleichzeitig erteilen wir jedoch weitergehenden Maßnahmen eine Absage, um die
Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Polizei und
Bundespolitik sind ebenfalls gefordert</strong></h5>



<p>Man kann sich dabei durchaus Kriminalitätsschwerpunkten widmen, ohne zugleich übertrieben mit radikalen Methoden wie anlasslosen Überwachungen und Kontrollen zu agieren. Man kann der Polizei sicher keinen Vorwurf machen, dass sie beispielsweise auf dem Stühlinger Kirchplatz dabei auch Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz nachgeht. Denn hier ist die Bundespolitik gefordert, endlich über eine Legalisierung von Cannabis und die Einführung eines regulierten Handels wie in manch anderen Staaten, den Schwarzmarkt auszutrocknen und die Verfolgungsbehörden zu entlasten, was sich dann natürlich auch sofort in der Kriminalitätsstatistik widerspiegeln würde. Nämliches gilt für Themen wie Arbeitsverbote. Allerdings ist es auch an der Polizei, die Schwerpunkte bei den Ermittlungstätigkeit gezielt auf schwerwiegende Vergehen, beispielsweise im Bereich sexueller und anderer Gewalttaten, zu richten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://fdp-bff.de/wp-content/uploads/2019/09/Kirchplatz-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4393" width="544" height="408" /><figcaption>Soll künftig stärker im Fokus der Polizei stehen: der Stühlinger Kirchplatz<br>Foto: Andreas Schwarzkopf, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80150576">CC BY-SA 4.0</a></figcaption></figure></div>



<p>Politik,
Verwaltung und Polizei sind demnach gefordert, mit Augenmaß zu agieren. Denn
einerseits gilt es, die Kriminalitätsrate weiter zu drücken. Doch andererseits
darf das nicht zu Lasten der Freiheit gehen. Polizei und Verwaltung neigen
dazu, dieses Spannungsfeld hin zu mehr Überwachung und Eingriffen aufzulösen.
Die Politik muss dabei aber auch in besonderem Maße auf die Wahrung der
Bürgerrechte achten und Einhalt gebieten, wo nötig. Freiburg hat viel dafür
getan, die Sicherheitslage zu verbessern. Dazu gehört ohne Zweifel auch, sich
Schwerpunktplätzen rund um die Innenstadt anzunehmen. Jetzt aber gilt es auch,
die Entwicklung zu beobachten und wenn diese weiterhin erfreulich verläuft, die
Aktivitäten eher wieder zurückzufahren als ohne Not weiter auszubauen.</p>



<p><a href="https://fdp-bff.de/sascha-fiek-fdp/">Sascha Fiek</a>, Fraktionsvorsitzender <em>Freie Demokraten &amp; Bürger* für Freiburg</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fdp-bff.de/kein-gegensatz-freiheit-und-sicherheit-in-freiburg/">Kein Gegensatz: Freiheit und Sicherheit in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://fdp-bff.de">FDP &amp; BFF Fraktion</a>.</p>
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